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Shot by Williamk (facebook.com/wkmis) with the iPhone 4s. Surely posted a million times as this is definitely a great piece of video!
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Nahost Digital

Der Nahe Osten ist das reinste Chaos und Kairo ist seine Königin. Immer laut, immer staubig. Ein Krake der sich in die Wüste streckt und sie sich einverleibt. In dem das Durcheinander in wuchernden Straßenzügen, zerfransenden Vierteln, in schmutzigen Stadtteilen betoniert wird. In dem die Frage erlaubt sein muss, ob all der Lärm, all der Gestank und diese riesige Masse Mensch, die 20 Millionen offiziellen oder inoffiziellen Einwohner, noch Raum für Kreativität zulassen. Ob Dunst und Dreck als inspirierende Quelle für Design funktionieren.
Und ob sich dieses Design nicht nur auf 40 Quadratmeter große Reklametafeln packen lässt, die in Kairo oder Katar ohnehin immer gleich aussehen. Sondern sich auch online verlängern lässt, mit seinem eigenen Stil, seiner eigenen Identität. Dieses nahöstliche Design-Ego aus den Straßen Beiruts, Ammans oder Kairos herauszuschälen ist schon schwierig. Es aus einem durch und durch globalisierten Web-Pool, in dem Myriaden von Seiten dümpeln, zu fischen, fast unmöglich. Denkt man.
I. SPAGAT IM CHAOS
Auch Mohamad Moftah ist schwer zu fassen, seine Mails schickt er fast immer nach Mitternacht. Er nennt das “ein Desaster”. Seit Wochen versinke er in Arbeit, schreibt er, 15 Stunden täglich schufte er, “plus Wochenenden”. Aber zwischen seinen Zeilen schwingt auch immer Stolz mit auf das Erreichte. Mohamed Moftah, Jahrgang 1985, Kunden: Coca-Cola, McDonalds, The British Council. Studierter Designer, zurzeit in Leo Burnetts Kairoer Dependance, die ihre Entwürfe aus dem nördlichen der beiden Türme der Nile City Towers direkt an der Corniche El Nil in die arabische Welt schickt.
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Simply beautiful.
Sheikh Zayed Grand Mosque, Abu Dhabi (UAE) -
“Beware! Dictators may return!” (Wählen gehen!).
Wahrscheinlich eine der besten Werbeideen der vergangenen Jahre. -
Award für “Arabischen Frühling”: Der dpa-infografik award 2011 geht an Grafiker der Tageszeitung “Die Welt” und der “Saarbrücker Zeitung”. Die Jury vergab den ersten Preis in der Kategorie Tagesaktuelle Grafiken an Christian Schlippes für seine Grafik “Arabischer Frühling”, die am 30. März 2011 in der “Welt” erschienen ist.
Die Bestandsaufnahme zu neun Ländern in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel zeigt die aktuelle Lage zum Veröffentlichungszeitpunkt ebenso wie das weitere Konfliktpotenzial in den einzelnen Ländern. “Für eine tagesaktuell erstellte Grafik enthält dieses Werk eine enorme Informationsdichte”, begründet Dr. Raimar Heber, ArtDirector der dpa-infografik, die Entscheidung.
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Hallo Bürger! (Gefällt mir)
Und plötzlich spricht die Politik direkt mit dem Bürger: Doch welchen Einfluss haben Social-Media-Strategien tatsächlich auf die politische Kommunikation? “Das Netz bedeutet nicht per se eine Qualitätsverbesserung” sagt Christiane Eilders, Professorin für Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt Öffentliche Kommunikation) am Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) der Universität Augsburg. Allein der Zugang zur Zivilgesellschaft wird vereinfacht.
Frau Eilders, was ist gute politische Kommunikation?
Aus Sicht der BürgerInnen: wenn die nötige Transparenz über politische Prozesse hergestellt wird, um informierte Entscheidungen zu treffen, wenn BürgerInnen zur Teilhabe ermutigt werden bzw. sich möglichst viele in den politischen Diskurs einschalten, wenn Argumente ausgetauscht werden und die Beteiligten sich auf die Argumente anderer beziehen (das ist deliberative Qualität).Und was ist gute politische Kommunikation im Social-Media-Zeitalter?
Das Gleiche. Die technischen Möglichkeiten der Teilhabe sind nur etwas besser. Politische Angelegenheiten können einfacher auch von der Zivilgesellschaft diskutiert werden.
Zum Beispiel?
Jede politische Debatte, die im Netz unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft geführt wird. Dabei werden nicht immer auch Argumente ausgetauscht und die Beteiligten beziehen sich nicht immer aufeinander. Im Netz muss die deliberative Qualität in inhaltlicher Perspektive nicht besser sein, auch hier muss man Argumente und gegenseitige Bezugnahme suchen.Wie ändert sich politische Kommunikation im Web-2.0-Zeitalter?
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To some people breaking into property and painting it might seem a little inconsiderate, but in reality the 30 square centimetres of your brain are trespassed upon every day by teams of marketing experts. Graffiti is a perfectly proportionate response to being sold unattainable goals by a society obsessed with status an infamy. Graffiti is the sight of an unregulated free market getting the kind of art it deserves. And although some people might say it’s all a big waste of time, no one cares about their opinion if their name isn’t written in huge letters on the bridge into town
Banksy, 2010 -
Die App-Geordneten (2)
Aktuell im Magazin WEAVE: Mein Artikel zur politischen Kommunikation im Social-Media-Zeitalter. Tenor: Was einst an Stammtischen und in Bürgerforen ausgefochten wurde, findet heute in Echtzeit den Weg ins Web 2.0. Allein die politische Klasse ist zögerlich - und nutzt die neuen Kanäle lieber zur Informationsbeschaffung als zum Ausbau von Bürgernähe. Ein paar Zusatz-Interviews zum Artikel:

BODO RAMELOW
Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringischen Landtag, bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. „Ist-Zeit-Kommunikation hat etwas Bereicherndes aber auch etwas Unangenehmes“.Woher beziehen Sie Ihr Wissen/Ihr Know-how in Sachen Web 2.0-Kommunikation?
Anfänglich über meine Söhne und über eine Verweigerungshaltung, mich mit Twitter auseinanderzusetzen. Daraus entwickelte sich große Neugier. Mittlerweile haben wir uns Unterstützung geholt, bei einer Werbeagentur, die wir von Wahlkämpfen kennen, und von einem Softwareentwickler.
Wie ändert sich politische Kommunikation im Web 2.0-Zetalter?
Seitdem der Thüringer Landtag per Livestream zu besichtigen ist und wir ihn während der Sitzung über Twitter begleiten, immer wieder einbinden und sekundengenau reagieren, merke ich, dass junge Leute sich für das Parlament interessieren, die davon früher keine Kenntnis genommen hätten.
Welche Rückkopplungen erhalten Sie heute seitens Ihrer „Zielgruppe“?
Ist-Zeit-Kommunikation bedeutet etwas ganz Neues. In der gleichen Sekunde, in der an einer Stelle etwas passiert, können andere teilhaben und reagieren. Das hat bereichernde Elemente, aber auch Unangenehmes, sogar strafrechtlich Relevantes.
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Die App-Geordneten (1)
Aktuell im Magazin WEAVE: Mein Artikel zur politischen Kommunikation im Social-Media-Zeitalter. Tenor: Was einst an Stammtischen und in Bürgerforen ausgefochten wurde, findet heute in Echtzeit den Weg ins Web 2.0. Allein die politische Klasse ist zögerlich - und nutzt die neuen Kanäle lieber zur Informationsbeschaffung als zum Ausbau von Bürgernähe. Ein paar Zusatz-Interviews zum Artikel:

VOLKER BECK
Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen: „Politische Arbeit im Web 2.0 wird selbstverständlich, dafür muss sich die Politik dann auch rechtfertigen“Welche Web-2.0-Kanäle nutzen Sie?
Zu Beginn der Nullerjahre bot ich als erster Politiker eine regelmäßige online-Sprechstunde bei GayRomeo an. Heute nutze ich vor allem Facebook und Twitter (seit 2008) und seit etwa einem Jahr auch Flickr und Youtube. Außerdem betreibe ich ein eigenes Blog: BECKSTAGE.
Und Ihr Fazit: Was bringen die neuen Kanäle?
Viele Informationen und zugehörige Informationen laufen im Web 2.0 schneller zusammen. Nicht alles schafft es von einem Twitter-Top-Thema auch in die klassischen Medien. Das Web 2.0 bietet mir die Möglichkeit, live über meine Arbeit zu berichten und mit mir dabei in eine Diskussion einzusteigen. Außerdem kann man friend-interessts mit seinen Followern teilen.
Wie ändert sich Ihre Art zu kommunizieren mit der Nutzung neuer Kanäle?
Die Kommunikation wird immer breiter. Es gibt nicht mehr nur per Telefon oder Fax, wie in den 1990er Jahren. Heute kommunizieren wir parallel per Email, SMS, Twitter und Facebook.
Welche Wertigkeit wird innerhalb Ihrer Partei/Ihrer Fraktion dem Thema Web 2.0 & politische Kommunikation beigemessen?
Für uns Grüne waren die Chancen des Web 2.0 schon immer eine Chance für mehr Transparenz und Partizipation. 2005 waren wir die erste Partei, die ihr Wahlprogramm zum Teil in einem Wiki, gemeinsam mit der Netzgemeinde, diskutiert und geschrieben hat. Wir sind die einzige Internetpartei im Deutschen Bundestag.
Wie wird sich die politische Kommunikation ändern?
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“Design is still confused with personal taste”

Design, Middle East and politics: Talking to Maya Zankoul, a “Lebanese graphic/web designer & illustrator living in Lebanon, and being a victim of the system every single day…”, as she says. Her blog (www.mayazankoul.com) is “a place to release the tensions created by daily hassles, or simply to tell stories of my daily life through fast illustrations”.
Freie Arbeit
Erschienen: unveröffentlicht (2010)
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